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  MittelstandDirekt: Wieder Krankengeld für Selbstständige ab August

Freiwillige gesetzlich krankenversicherte Selbstständige haben vom 1. August 2009 an wieder einen Anspruch auf Krankengeld zum normalen Kassenbeitrag. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums benötigen sie dazu keine zusätzlichen Versicherungen. Das berichtet MittelstandDirekt.de.
Damit tritt ein Beschluss der Großen Koalition in Kraft, der Nachteile für gesetzlich versicherte Selbstständige durch die Gesundheitsreform wieder ausräumt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:

http://www.mittelstanddirekt.de/c181/m187/um223/d5455/default.html


               Unglaublich: Krankengeld kann Steuerlast steigen lassen

BUNDESFINANZHOF:
"Die Einbeziehung des Krankengeldes, das ein freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse versicherter Steuerpflichtiger erhält, in den Progressions- vorbehalt gemäß § 32b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b EStG ist verfassungsgemäß." EStG § 32b Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b GG Art. 3

Urteil vom 26. 11. 2008 X R 53/06,        
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 9. 10.2006 11 K 5157/04 E (EFG 2007, 418)
Wer es nicht glaubt:
http://www.bundesfinanzhof.de/www/entscheidungen/2009.2.18/10R5306.html

http://www.stb-web.de/fachartikel/article.php?id=3135


      Das Ende vom Krankengeld für Selbstständige in der GKV kommt

Ab dem 01.01.2009 tritt das GKV-Wettbewerbsverstärkungsgesetz in Kraft. Teil des Gesetzes ist, dass für gesetzlich krankenversicherte Selbstständige und Freiberufler der Anspruch auf Krankengeld entfällt. Mit der Gesundheitsreform zum 01.01.2009 verlieren Selbstständige ihren Anspruch auf Krankengeld, wenn Sie freiwillig gesetzlich versichert sind!Anders ausgedrückt:

Betroffene sollten schnell handeln, wenn sie ab Januar 2009 weiterhin einen Anspruch auf Krankengeld haben wollen. Wer den Einkommensverlust bei Krankheit weiterhin absichern möchte, hat dann zwei Möglichkeiten, er kann:
- einen entsprechenden Wahltarif bei seiner Krankenkasse abschließen
oder
- das Risiko privat absichern.

Entscheidet sich der Versicherte für den Abschluss eines Wahltarifes der GKV, bringt dies einige Nachteile mit sich, denn der Versicherte:
- ist mindestens 3 Jahre an seine Krankenkasse gebunden (kann auch nicht in eine andere gesetzliche Krankenkasse wechseln),
- kann sich dann mindestens 3 Jahre auch nicht privat krankenversichern,
- hat auch bei Beitragserhöhungen kein Sonderkündigungsrecht und
- erhält keine langfristige Leistungsgarantie.

Hinzu kommt, dass bisher keinerlei Daten über Leistungsumfang und Kosten des neuen Wahltarifes vorliegen, denn es gibt keine konkreten Vorgaben für das neue Produkt. Jede Kasse bestimmt individuell, je nach Mitgliederstruktur, Nachfrage und Bedarfslage, ihren eigenen Wahltarif. Problematisch: es darf nicht querfinanziert werden. Die Krankengeldzahlungen müssen komplett durch die erzielten Prämien finanziert werden.

Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir diese an dieser Stelle veröffentlichen.

Informieren Sie sich bei unserem Partner, der DKV (siehe "Interessante Links – Partner"), über die Krankentagegeldtarife in der Gruppenversicherung als preisgünstige Alternative.

           Gelungene Veranstaltung mit Anne Koark in Magdeburg

"Erfolgreiche Menschen lernen aus den Fehlern anderer" - das war as Motto auf unserer Veranstaltung am 16. September 2008 im Hotel "Zum Lindenweiler" in Magdeburg.
Wer wagt, gewinnt, heißt es. Doch wer wagt, kann auch scheitern. Dies traf allein 2007 in Deutschland fast 30.000 Unternehmen. Wie verhalten sich Unternehmer in dieser Situation verantwortungsbewusst und fair gegenüber Mitarbeitern, Gläubigern und der eigenen Familie? Wie kommen sie mit den gesetzlichen und bürokratischen Hürden zurecht? Wie schaffen sie es, nicht am Boden liegen zu bleiben, sondern wieder aufzustehen? Über solche Fragen diskutierten Mitglieder und Gäste des BDS-Landesverbandes Sachsen-Anhalt  mit Anne Koark.
Anne Koark, bekannt aus Funk und Fernsehen, Bestsellerautorin, Gewinnerin des Lady Business Award 2004, Gewinnerin des Sonderpreises beim Großen Preis des Mittelstands 2005, Engländerin mit britischem Humor leitete den Abend ein mit ihrem Vortrag zum Thema: "Erfolgreiche Menschen lernen aus den Fehlern Anderer". Authentisch und ehrlich beschrieb sie ihre Gefühle zwischen Angst und Zuversicht.
Seit Jahren setzen sich gerade die Mitglieder des Bundesverbandes der Selbständigen e.V (BDS) vehement für einen offenen, sachlichen und fairen Umgang mit Menschen ein, die das unternehmerische Risiko wagen, daran jedoch scheitern oder versagen. - Nicht jeder der versagt, ist ein Versager.
Auch unter diesem Blickwinkel fordert der BDS in seinem Leitbild als zentrale Punkte: "Deutschland braucht mehr Unternehmergeist" und "Selbständigkeit braucht Handlungsfreiheit". Dazu gehört, dass unsere Kinder frühzeitig lernen, dass Scheitern zum Leben gehört. Ebenso sollten Existenzgründer nicht nur vom Gründerservice, sondern notfalls auch vom Insolvenz-Service profitieren. Schließlich fordert der BDS seit langem, dass der Insolvenzschutz auch für Selbstständige, besonders deren Altersvorsorgevermögen, gelten sollte. Das wäre eine Regelung gemäß des im Grundgesetz verankerten Gleichheitsgrundsatzes.


Landesvorsitzender Wilfried Stammwitz dankt Anne Koark für Ihren Vortrag

                        Besichtigung von DHL ein voller Erfolg

Die Besichtigung des neuen DHL-Hubs am Leipziger Flughafen war ein voller Erfolg. Die 30 angemeldeten Mitglieder aus den beiden Landesverbänden aus Sachsen-Anhalt und Sachsen waren voll und ganz zufrieden mit der zweistündigen Führung durch die neue Sortier- und Umschlaghalle. Einige Anmeldungen mussten leider zurückgewiesen werden, weil die Höchstzahl an Teilnehmern nach dem Luftfahrtbundesamt bei 30 derzeit liegt. Wir bitten um Verständnis und sofern Mitglieder den Bedarf sehen, werden wir uns um eine zweite Führung bemühen.


Einladung nach Stellungnahme zur Prüfung der Kommunalisierung von Aufgaben des Arbeitsschutzes

Das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt hat den Landesverband gebeten, eine Stellungnahme zur Prüfung der Kommunalisierung von Aufgaben des Arbeitsschutzes abzugeben.
Der Landesvorstand hat eine Antwort erarbeitet, in der er sich grundsätzlich positiv zu den Ansätzen des Ministeriums positioniert, entsprechen diese doch dem Subsidiaritätsprinzip. Somit soll eine bestimmte Anzahl von Aufgaben näher am Bürger und auch an den Betriebe bearbeitet werden.
Nunmehr wurde der Landesvorstand zur Fachtagung "Größere Landkreise - mehr Verantwortung" des Landkreistages Sachsen-Anhalt nach Magdeburg geladen.

                           Gespräch mit Jens Spahn, MdB

Zu einem Gespräch des Bundesverbandes der Selbständigen mit Jens Spahn, MdB, fanden sich am 29. Mai 2008 in Berlin der Präsident des Bundesverbandes der Selbständigen Günther Hieber, Vizepräsident Hans Peter Murmann, Bundesgeschäftsführer Ralf-Michael Löttgen sowie Eckhard Petzold vom Bundesfachausschusses für Sozialpolitik zusammen.
In diesem ersten Gespräch ging es um eine Positionsbestimmung in bestimmten Fragen der Sozialpolitik. U. a. wurde Herr Spahn zum immer noch aktuellen Thema Phantomlohn sensibilisiert.Der Abgeordneter für das Nordwest-Münsterland versprach, sich des Themas anzunehmen. Die Teilnehmer vereinbarten, den Meinungsaustausch fortzusetzen.


BDS-Präsident Günther Hieber, der Bundestagsabgeordnete Jens Spahn (CDU), Eckhard Petzold und Hans-Peter Murmann (von links nach rechts) sind sich über die Notwendigkeit einer Erhöhung des Anteils an privater Vorsorge einig.